Auf der Vorderseite steht groß „Magnesium“. Dreht man die Packung um, wird es plötzlich kompliziert: Magnesiumcitrat, Magnesiumoxid, Magnesiumcarbonat. Spätestens dann merkt man, dass Magnesium nicht gleich Magnesium ist — zumindest nicht, wenn man verstehen will, was genau man eigentlich kauft.
Und was ist nun der Unterschied – oder kann mir als Verbraucher*in das nicht völlig egal sein, solange in dem Präparat „irgendwie Magnesium“ drin ist? In diesem Artikel erklären wir dir, welche Rolle die Magnesiumverbindung für dich spielt:
Magnesium – das Element, das fast nie allein vorkommt
Magnesium selbst ist ein Mineralstoff, der im Körper zu mehreren normalen Funktionen beiträgt. Dazu gehören unter anderem
- die normale Muskelfunktion
- die normale Funktion des Nervensystems
- und ein normaler Energiestoffwechsel
In Nahrungsergänzungsmitteln liegt Magnesium allerdings nicht als reines Metall vor. Dafür wäre es in dieser Form viel zu reaktiv. Stattdessen ist es immer an andere Stoffe wie Zitronensäure oder Sauerstoff gebunden — darum liegt Magnesium in Nahrungsergänzungen zum Beispiel in Form von Magnesiumcitrat, Magnesiumoxid oder anderen Magnesiumverbindungen vor.
Wenn du Magnesiumpräparate vergleichst, solltest du also nicht nur auf die Vorderseite schauen. Mindestens genauso wichtig ist ein Blick auf die Zutatenliste und auf die Nährwertangaben. Dort zeigt sich meist erst, welche Magnesiumverbindung tatsächlich verwendet wird und wie viel elementares Magnesium tatsächlich in dem Produkt enthalten ist.
Was „elementares Magnesium“ bedeutet
Mit „elementarem Magnesium“ ist der tatsächliche Magnesiumanteil gemeint, der in einer Verbindung enthalten ist. Wenn also auf einem Produkt Magnesiumcitrat steht, besteht dieses nicht nur aus Magnesium, sondern auch aus dem jeweiligen Citrat-Anteil. Der Wert für das elementare Magnesium zeigt deshalb, wie viel Magnesium rechnerisch tatsächlich in dieser Verbindung steckt.
Das ist wichtig, weil zwei Produkte auf den ersten Blick ähnlich wirken können, obwohl sie unterschiedliche Mengen an elementarem Magnesium liefern. Worauf kannst du also achten, wenn du deine Magnesium-Nahrungsergänzung auswählst?
Worauf viele bei der Auswahl achten
Wenn du Magnesiumprodukte vergleichst, spielen neben der Milligrammzahl noch ganz andere Fragen eine Rolle:
- Ist klar deklariert, welche Magnesiumverbindung enthalten ist?
- Wie hoch ist der Anteil an elementarem Magnesium?
- Kommt das Produkt ohne unnötige Zusatzstoffe aus?
- Passt die Darreichungsform zum Alltag — etwa als Granulat oder Kapsel?
So weit, so gut. Aber was sind nun die Unterschiede in den Magnesiumverbindungen?
Was Magnesiumcitrat eigentlich bedeutet
Die Unterschiede zwischen den Magnesiumverbindungen liegen vor allem in ihrer Löslichkeit und Bioverfügbarkeit. Also in der Frage: Wie gut kann dein Körper das Magnesium aufnehmen und verwerten?
Magnesiumcitrat ist ganz einfach gesagt eine Verbindung aus Magnesium und Citrat. Citrat ist der Bestandteil, der sich von der Zitronensäure ableitet. Magnesiumcitrat ist wasserlöslich und gilt als gut bioverfügbar, während beispielsweise Magnesiumoxid oft schlechter aufgenommen wird. Darum haben wir bei Magnesium Pur uns für diese spezielle Magnesiumverbindung entschieden.
Weniger ist mehr – unser Pur-Prinzip
Bei Magnesium Pur setzen wir bewusst auf Magnesiumcitrat. Für uns stehen eine klare Magnesiumquelle, eine transparente Deklaration und eine reduzierte Rezeptur im Mittelpunkt. Unsere Produkte kommen ohne unnötige Füllstoffe, Süßstoffe oder überflüssige Zusätze aus und lassen sich dadurch einfach in einen bewussten Alltag integrieren.
Wie viel Magnesium ist wirklich drin?
Wichtig ist nicht nur die Gesamtmenge, sondern der Anteil an elementarem Magnesium:
- Magnesiumhydrogencitrat (z. B. im Classic-Granulat) enthält ca. 8 % elementares Magnesium
- Trimagnesiumdicitrat (z. B. in Kapseln oder Supra-Granulat) enthält ca. 16 % elementares Magnesium
Das bedeutet: 1000 mg Magnesiumcitrat liefern – je nach Verbindung – rund 80–160 mg elementares Magnesium.
Fazit
Magnesium ist nicht gleich Magnesium. Wenn du also nicht „irgendwas“ einnehmen möchtest, dann lohnt sich der Blick auf die Rückseite deines Präparats und die Magnesiumverbindung, die sich darin befindet. Wie hoch ist der Anteil an elementarem Magnesium? Wie ist das Produkt zusammengesetzt? So weißt du, was du wirklich zu dir nimmst, statt blindlings etwas zu schlucken.
Hinweis: Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.
FAQ
Was bedeutet „elementares Magnesium“?
Elementares Magnesium bezeichnet den tatsächlichen Magnesiumanteil, der in einer Verbindung enthalten ist.
Wie viel Magnesium ist in Magnesiumcitrat enthalten?
Je nach Verbindungstyp etwa 8–16 % elementares Magnesium.
Worauf sollte ich bei einem Magnesiumprodukt achten?
Viele achten auf die verwendete Magnesiumverbindung, den Anteil an elementarem Magnesium, eine transparente Deklaration und eine möglichst reduzierte Rezeptur.
Warum bevorzugt ihr Magnesiumcitrat?
Weil es gut löslich und bioverfügbar ist – ideal für die tägliche Ergänzung.