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Bioverfügbarkeit: Warum Magnesium nicht gleich Magnesium ist

 - Bioverfügbarkeit: Warum Magnesium nicht gleich Magnesium ist

Was bedeutet „Bioverfügbarkeit“ bei Magnesium und warum ist das bei Nahrungsergänzungsmitteln so wichtig? Der Begriff begegnet dir im Zusammenhang mit Magnesium wahrscheinlich immer wieder. Doch was steckt eigentlich dahinter? Wir erklären, was Bioverfügbarkeit bedeutet und worauf du bei der Wahl eines Magnesiumprodukts achten kannst.

Was bedeutet Bioverfügbarkeit?

Bioverfügbarkeit beschreibt den Anteil eines Nährstoffs, der nach der Aufnahme dem Körper tatsächlich zur Verfügung steht.

Nimmst du Magnesium über Lebensmittel, Getränke oder Nahrungsergänzungsmittel auf, wird es überwiegend im Dünndarm resorbiert und anschließend über das Blut im Körper verteilt. Diesen Aufnahmevorgang bezeichnet man als Resorption.

Je besser die Bioverfügbarkeit einer Magnesiumverbindung, desto größer ist der Anteil des aufgenommenen Magnesiums, der vom Körper aufgenommen werden kann.

Doch welche Faktoren beeinflussen die Bioverfügbarkeit und worauf kannst du bei einem Magnesiumpräparat achten?

Welche Faktoren beeinflussen die Bioverfügbarkeit?

Für die Bioverfügbarkeit spielt vor allem die Aufnahme des Magnesiums im Magen-Darm-Trakt eine Rolle. Verschiedene Faktoren können beeinflussen, wie viel Magnesium tatsächlich resorbiert wird.

Dazu gehören insbesondere:

  1. Gesundheit von Magen und Darm: Ein gesunder Magen-Darm-Trakt ist eine wichtige Voraussetzung für die normale Aufnahme von Nährstoffen. Bei anhaltenden Beschwerden solltest du diese ärztlich abklären lassen.
  2. Ernährung: Auch die Zusammensetzung einer Mahlzeit kann die Aufnahme beeinflussen. Beispielsweise können Phytate und Oxalate aus bestimmten Lebensmitteln die Magnesiumaufnahme verringern.
  3. Magnesiumverbindung: Magnesium liegt in Nahrungsergänzungsmitteln immer in gebundener Form vor. Je nach Verbindung kann sich die Löslichkeit und damit auch die Bioverfügbarkeit unterscheiden.

Wie kannst du die Bioverfügbarkeit berücksichtigen?

Nicht alle Einflussfaktoren lassen sich im Alltag gezielt verändern. Die Gesundheit des Verdauungssystems oder die individuelle Aufnahmefähigkeit unterscheiden sich von Mensch zu Mensch. Auch auf grundsätzlich empfehlenswerte Lebensmittel wie Vollkornprodukte zu verzichten, ist nicht sinnvoll.

Bei der Auswahl eines Nahrungsergänzungsmittels kannst du jedoch auf die verwendete Magnesiumverbindung achten. Organische Magnesiumverbindungen wie Magnesiumcitrat gelten als gut löslich und gut verfügbar.

So findest du das passende Magnesiumpräparat

Wenn du ein Magnesiumpräparat auswählst, lohnt sich ein Blick auf die verwendete Magnesiumverbindung. Neben der Menge an Magnesium spielen auch die Qualität der Rohstoffe, eine transparente Deklaration und eine möglichst reduzierte Rezeptur eine Rolle.

Bei Magnesium Pur setzen wir seit über 20 Jahren auf Magnesiumcitrat. Unsere Produkte zeichnen sich durch eine klare Zusammensetzung und den bewussten Verzicht auf unnötige Hilfs- und Füllstoffe aus.

So erhältst du ein Magnesiumprodukt, das sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt.

FAQ

Was bedeutet Bioverfügbarkeit bei Magnesium?
Bioverfügbarkeit beschreibt den Anteil eines aufgenommenen Nährstoffs, der dem Körper nach der Aufnahme tatsächlich zur Verfügung steht.

Wovon hängt die Aufnahme von Magnesium ab?
Die Aufnahme kann unter anderem von der Magnesiumverbindung, der individuellen Verdauungssituation und der Zusammensetzung einer Mahlzeit beeinflusst werden.

Zählt die Milligrammzahl allein?
Nein. Neben der Menge spielen auch die verwendete Magnesiumverbindung sowie weitere Faktoren, die die Aufnahme beeinflussen, eine Rolle.