Knapp am Sieg vorbei in Weißenburg
Als einziger Magnesium-Pur Fahrer ging Focardi in Weißenburg an den Start, war damit aber nicht weniger erfolgreich.
Das Rennen wurde sofort schnell begonnen und so wurden die ersten Sprints ausgetragen ohne das Focardi punkten konnte. Nach einer Weile aber, waren die Mitstreiter müder geworden und Focardi sah seine Chance in der 21. von 60 Runden. Damit kassierte er auch den Prämien-Sprint wurde jedoch vor dem nächsten Punkte-Sprint wieder eingeholt. Langsam wurde es eng und noch immer keine Punkte auf Focardis Konto.
Doch dann bei knapp der Hälfte des Rennens kann Focardi zunächst eine vielversprechende Ausreißergruppe einholen um dann wieder davon zu springen. Noch drei Runden bis zur nächsten Punktewertung. Focardi war auf sich allein gestellt. Das war der Versuch der Alles oder Nichts bedeuten konnte. Er holte sich die Punkte und gab seinem Versuch Nachdruck. Langsam war das Hohe Tempo alleine an der Spitze unerträglich für Focardi bis von hinten Verstärkung nahte.
Grassmann und ein Regensburger (Name wird nachgereicht) schlossen auf und bildeten mit Focardi ein Trio. Grassmann, ein Kriteriums und Sechs-Tage Rennen Veteran und eine Legende im bayerischen Radsport, ist ein starker Verbündeter aber auch ein schwer zu knackender Gegner.
Focardi war schon stark angeschlagen von den vorrangegangenen Ausreißversuchen und konnte den unwiderstehlichen progressiven Beschleunigungen Grassmanns nichts entgegen setzen und begnügte sich mit den Prämien und den zweiten Platz. In der letzten Runde ließ Grassman noch einmal seine ganze Klasse spielen und attackierte seine Mitgefährten um ungestört die letzte Punktewertung und das Rennen zu gewinnen. Focardi verbeugte sich vor seinen Gegnern und signalisierte seine Anerkennung mit einem “Chapaux”. Der spektakuläre Rennverlauf begeisterte das Publikum und auch Focardi: “Ich fühle mich wie ein Sieger heute!”.






